Pflanz- und Pflegehinweise für Ihre Rosen von Ihrer

Gärtnerei Hommel in Wrixum auf Föhr

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 





















 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pflanzenformen

Wir stellen Ihnen die häufigsten "Verkaufsformen" Ihrer Lieblingsrosen vor, die Sie in der Gärtnerei Hommel auf Föhr auswählen können.

Die häufigsten Formen, die wir Ihnen anbieten, sind Containerrosen und wurzelnackte Rosen.



 

Wurzelnackte Rosen:

Das sind Rosen ohne Erde (Ballen) an den Wurzeln. Im Frühjahr und im Herbst sind wurzelnackte Rosen erhältlich. Die Wurzelbereiche sind vor direkter Sonneneinstrahlung und Trockenheit zu schützen. Aufgrund der hohen Bodenfeuchtigkeit im Herbst bekommt die Pflanze besten Bodenkontakt. Die Veredelungsstelle sollte ca. 7,5 cm unter der Erdoberfläche liegen.





Containerrosen

Diese Verkaufsform ermöglicht schönste Blütenpracht bereits ab Mai. Die Rosen zeigen sich Ihnen mit Blattwerk und Blüten in ihrer ganzen Schönheit. Die Topfgrößen liegen meistens zwischen zwei und fünf Litern. Der höhere Pflege- und Transportaufwand erklären den Preisunterschied zu der wurzelnackten Ware. Vor dem Pflanzen sollten Containerrosen ca. 30 Minuten in einem mit Wasser gefüllten Eimer stehen.



Das Kultivieren von Rosen

Rosen lassen sich leicht kultivieren und sind dabei üblichweise auch recht tolerant. Beachtet man einige Grundregeln, lassen sich erfreuliche Ergebnisse erzielen. Etwas Pflege und Aufmerksamkeit belohnen die Pflanzen mit gesundem Wuchs und schöner Blütenfülle.


Pflanzzeit

Wurzelnackte Rosen pflanzt man am besten im Herbst bzw. im Frühling. Containerware läßt sich fast das ganze Jahr über außer in Schnee- u. Frostperioden pflanzen.


Pflanzabstand

Soweit der entprechende Platz im Garten oder in der Rabatte vorhanden ist, empfiehlt sich eine Gruppenpflanzung mit mindestens drei Rosen der gleichen Sorte. Solche Gruppen wachsen im Laufe der Zeit zusammen und bilden schöne Sträucher mit üppiger Blütenfülle. Die Rosenstöcke werden dabei mit einem Abstand von rund 50 cm gepflanzt. Der Abstand zu einer weiteren Gruppe sollte ca. 1 m betragen.


Bodenbeschaffenheit

Rosen gedeihen in unterschiedlichsten Böden. Wichtig ist die Bodenvorbereitung z.B. mit Gartenkompost oder Stallmist. Dies fördert ein gutes Wachstum.


Standort

Rosen lieben bekanntlich Sonne, um ihre Schönheit voll entfalten zu können. Deshalb suchen Sie in Ihrem Garten warme und sonnige Standorte mit mindestens 4 Sonnenstunden für ihre Rosen aus. Achten Sie beim Pflanzen auf einen ausreichenden Pflanzabstand, um ausreichende Luftzirkulation zu ermöglichen und vermeiden Sie einen Hitzestau (an Südwänden und überdachten Terrassen) sowie Staunässe bei nicht ausreichender Sonneneinstrahlung. Damit haben Sie schon gute Voraussetzungen für gutes Gedeihen und gegen Schädlinge und Krankheiten geschaffen.

 

Düngung

Nach dem Rückschnitt im Frühjahr zwischen März und April und Mulchen mit Stallmist oder Gartenkompost empfiehlt sich die erste Düngung. Gelegentliches Durchwässern der Pflanzstelle unterstützt das gute Wachstum. Mitte bis Ende Juni sollte eine Nachdüngung für guten Wuchs und schöne Blüte erfolgen. Ab Ende August kann man Kalidünger ausbringen, um die Widerstandsfähigkeit gegen Frost in den Wintermonaten zu fördern. 

Für gesundes Wachstum und und prachtvolle Blüte benötigen Rosen eine angemessene Menge an Nährstoffen. In unserer Gärtnerei finden Sie spezielle Produkte für die richtige Düngung. Wir stehen Ihnen selbstverständlich mit Rätschlägen für die korrekte Nährstoffversorgung zur Verfügung.


Gesunde Rosen

Viele Rosen bieten heute bereits aufgrund von entsprechender Züchtung eine umfangreiche Krankheitsresistenz. Daneben ist eine gute Pflege von entscheidender Wichtigkeit. Gelegentliches Spritzen oder eine Blattdüngung hilft zusätzlich vor allem im Frühjahr (Vorsicht bei Nachtfrösten) und bevor sich Befall zeigt.


Rückschnitt

Ein Rückschnitt empfiehlt sich in Abhängigkeit  zu milden oder kalten Wintern eher im Frühjahr, wenn der erste Austrieb erfolgt. Man entfernt an den Rosenstöcken mit einer Rosenschere die alten, verholzten und toten sowie alle ganz schachen Triebe. Öfterblühende Strauchrosen werden um ein bis zwei Drittel gekürzt aber nicht ausgelichtet. Im Gegensatz dazu brauchen Buschrosen (Teehybriden und Floribundarosen) einen stärkeren Rückschnitt um ca. die Hälfte bis drei viertel, wobei auch ältere Haupttriebe herausgeschnitten werden können. Die Blütentriebe des Vorjahres sollten bei Kletterrosen um drei bis vier Augen eingekürzt werden. Ältere Triebe können bei Bedarf entfernt werden. Ramblerrosen werden üblicherweise nicht zurückgeschnitten, außer überbordendes Wachstum soll eingegrenzt werden.


Ausputzen

Unter ausputzen versteht man die Entfernung von verblühten Blüten. Damit wird die Bildung neuer Blüten angeregt und das Aussehen der Rose begünstigt. Dabei entfernt man die verblühte Blüte oder den Blütentrieb bis zum ersten voll entwickelten Blatt.